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Tom Tykwer warnt: „Demokratie steht infrage“ – Berlinale-Start mit „Das Licht“

Gesellschaftliche Krise und politische Besorgnis

Der renommierte Regisseur Tom Tykwer („Lola rennt“, „Babylon Berlin“) äußert sich besorgt über die aktuelle politische Stimmung in Deutschland. In einem Interview sagte er:

„Wir sitzen da wie gerupfte Hühner, total zerzaust, überfordert mit den Widersprüchen der letzten Jahrzehnte.“

Tykwer betont die fragile Lage Europas und die wachsenden Gefahren für die Demokratie:

  • Demokratie in der Krise: Demokratie werde wieder als Idee infrage gestellt.
  • Ökologische Rückständigkeit: Europa sei abgehängt vom Tempo der Natur.
  • Macht des Marktes: Der freie Markt dominiert als größte Machtkonstante.

„Das Licht“ – Tykwers neuer Film feiert Premiere auf der Berlinale

Trotz seiner düsteren Analyse bleibt Tykwer künstlerisch aktiv. Sein neuer Film „Das Licht“ eröffnet am Donnerstagabend die 75. Berlinale.

  • Hauptdarsteller: Lars Eidinger und Nicolette Krebitz
  • Handlung: Eine zerrissene Berliner Familie wird durch eine syrische Haushälterin herausgefordert und verändert.
  • Bedeutung: Der Film thematisiert soziale Spaltung, Integration und menschliche Verbindungen in einer komplexen Welt.

Tykwer über „Das Licht“:

„Es ist mein erster Berlinale-Film in deutscher Sprache – eine besondere Premiere.“

Berlinale 2025: Ein Festival zwischen Kunst und Politik

Das Filmfestival endet am 23. Februar 2025, dem Tag der Bundestagswahl – ein symbolträchtiges Datum, das Tykwers Film zusätzlich politische Relevanz verleiht.

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