Nach den kontroversen Äußerungen ihrer Co-Darstellerin Karla Sofía Gascón zieht Selena Gomez klare Konsequenzen. Beim Santa Barbara International Film Festival erklärte sie:
„Ein Teil der Magie ist verschwunden.“
Kontroverse um Gascóns Aussagen
Gascón steht wegen rassistischer und beleidigender Äußerungen in der Kritik. Unter anderem soll sie den Islam als „Infektionsherd für die Menschheit“ bezeichnet und sich abfällig über George Floyd geäußert haben. In einem weiteren Tweet wurde sogar Selena Gomez als „reiche Ratte“ beleidigt – Gascón bestreitet jedoch, diesen verfasst zu haben.
Selena Gomez bleibt professionell
Trotz der Spannungen betonte Gomez:
„Ich bin stolz auf meine Arbeit in ‘Emilia Pérez’ und würde den Film jederzeit wieder drehen.“
Sie vermeidet direkte Kommentare zu den persönlichen Angriffen, zeigt jedoch durch ihre Distanzierung eine klare Haltung.
Auch Regisseur Audiard geht auf Distanz
Nicht nur Gomez, auch Regisseur Jacques Audiard und Co-Star Zoe Saldana kritisierten Gascóns Aussagen scharf. Audiard bezeichnete sie als „unentschuldbar und voller Hass“.
Oscar-Chancen von „Emilia Pérez“ in Gefahr?
Die Kontroverse könnte die Oscar-Kampagne des Films belasten. Um den Druck zu mildern, kündigte Gascón an, sich öffentlich nicht mehr zu äußern – „aus Respekt gegenüber dem Film und dem Team“.
