Das große Finale der Sat.1-Spielshow
Nach wochenlanger Spannung ist es endlich soweit: Der Sieger der beliebten Sat.1-Spielshow „99 – Wer schlägt sie alle?“ steht fest. Mit dabei im großen Finale: Philipp Alt aus Eichenzell im Landkreis Fulda. Der 30-Jährige hat sich unter 100 Kandidaten wacker geschlagen und einen beeindruckenden 5. Platz erreicht – eine Leistung, auf die er und seine Region stolz sein können.
Ein harter Weg unter 100 Teilnehmern
Die Spielshow, moderiert von Florian Schmidt-Sommerfeld und Panagiota Petridou, begann mit 100 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Deutschland. In jeder Runde wurde ein Spiel gespielt – rückwärts gezählt von 99 bis zum letzten Spiel. Wer verlor, schied aus. Jedes Spiel bedeutete Nervenkitzel, Körperbeherrschung, Geschick oder mentale Stärke.
Philipp Alt schaffte es, sich gegen 85 Konkurrenten durchzusetzen und bis unter die letzten fünf zu kommen. Sein Ziel: Einen früheren Teilnehmer aus der Region schlagen, der einst den 9. Platz belegte. Mission erfüllt.
Spiel 7: Der mentale Tiefpunkt
Eines der härtesten Spiele für Alt war Spiel 7. Nach über zehn Stunden Dreharbeiten mussten die Kandidaten einen Einkaufswagen-Parcours absolvieren – mit verbundenen Augen. Während jeweils ein Teilnehmer die Strecke lief, trugen die anderen eine Blindbrille. Alt war als letzter an der Reihe.
„Ich habe bestimmt eine Stunde nichts gesehen, nur Geräusche gehört. Ich dachte wirklich: Jetzt ist es vorbei“, erzählt Alt.
Doch mit einer Sekunde Vorsprung rettete er sich in die nächste Runde – ein emotionaler Moment.
Minigolf wird zum Aus
In Spiel 5 kam dann das Aus – bei einer Minigolf-Challenge. Jeder Spieler hatte dieselbe Bahn, musste aber alleine antreten. Obwohl Alt im Interview vorher angab, bereits Minigolf gespielt zu haben, lief es in der entscheidenden Runde nicht gut.
„Die anderen waren einfach besser. Ich habe es sportlich genommen. Es war ein guter Moment, um auszuscheiden“, sagt Alt gelassen.
Statt Enttäuschung zeigte er Größe – und blieb seinem Motto treu: „Aufgeben gibt’s nicht.“
Emotionen, Teamgeist und eine unvergessliche Zeit
Für Alt und seine Familie war der Verlauf der Show eine Achterbahn der Gefühle. Besonders in den letzten Spielen stieg die Spannung merklich. Die Drehtage waren hart – insgesamt 16 Drehtage forderten den Kandidaten alles ab.
„Im Fernsehen sieht alles schnell und einfach aus – aber manchmal spielt einfach auch das Glück mit“, erklärt Alt.
Nach dem Ausscheiden konnte er sich zurücklehnen und die letzten Spiele als Zuschauer verfolgen – und natürlich wurde beim Aftershow-Event ordentlich gefeiert.
Der Sieger: Marius Grote aus Nordrhein-Westfalen
Den Titel holte sich am Ende Marius Grote aus Sundern (Sauerland). Im letzten Spiel – einem spannenden Katapult-Billard-Duell – setzte er sich gegen Mitfinalist Christian durch.
„Im Fernsehen wirkte er recht unscheinbar, deshalb hatte ihn niemand so richtig auf dem Schirm“, meint Alt rückblickend.
Mehrere Finalisten – inklusive Alt – trafen sich schließlich bei Grote, um das Finale gemeinsam im Fernsehen zu verfolgen.
Rückkehr in den Alltag – aber nicht ohne Ausblick
Zurück im Alltag stellt sich für Philipp Alt nun die Frage: Wie geht es weiter nach dieser intensiven Zeit? Die wöchentliche Vorfreude auf die Sendung fällt weg – doch der Erfahrungsschatz bleibt.
„Natürlich ist Gewinnen schön – aber die Erlebnisse, die Freundschaften und der Spaß stehen für mich im Vordergrund.“
Alt kann sich gut vorstellen, bei weiteren Spielshows wieder mitzumachen – Angebote sind willkommen. Und wer ihm aus der Region nacheifern möchte, dem macht er ein sportliches Versprechen:
„Wer es aus der Region schafft, mich zu übertreffen, dem geb ich einen aus.“
Fazit: Philipp Alt hat mit Mut, Teamgeist und Ehrgeiz überzeugt. Auch wenn es am Ende nicht zum ganz großen Sieg gereicht hat – der 5. Platz in einer nationalen TV-Show ist ein starkes Zeichen. Und vielleicht sehen wir den sympathischen Eichenzeller schon bald wieder im deutschen Fernsehen.
