Mandy Moore, Schauspielerin und Sängerin, sieht sich nach der Veröffentlichung einer GoFundMe-Kampagne für ihre Schwiegereltern, die in den verheerenden Waldbränden von Los Angeles ihr Zuhause verloren haben, einer Welle von Kritik gegenüber. Trotz dieser Kritik bleibt Moore bei ihrer Entscheidung, die Fundraising-Kampagne zu teilen und bat ihre Follower um Mitgefühl.
GoFundMe-Kampagne für Schwiegereltern
Die GoFundMe-Kampagne, die ein Ziel von 175.000 US-Dollar hatte, hat mittlerweile mehr als 158.000 US-Dollar gesammelt. Die Spenden sollen den Schwiegereltern von Mandy Moore helfen, die ihr Zuhause durch die Brände verloren haben und gleichzeitig ihre erste Schwangerschaft erleben.
Kritik und Moore’s Antwort
Trotz ihres geschätzten Vermögens von 14 Millionen US-Dollar wurde Moore dafür kritisiert, dass sie nicht die gesamte Kampagne selbst finanzierte. In einem Instagram-Post verteidigte Moore ihre Entscheidung und erklärte, dass die Fundraising-Seite von einer Freundin ihrer Schwiegereltern ins Leben gerufen wurde. Sie betonte, dass viele ihrer Follower gefragt hatten, wie sie helfen könnten, und dass sie die Seite daher teilte. Sie forderte ihre Kritiker auf, sich mit respektvollerem Verhalten zu äußern und schrieb: „Die Leute, die fragen, ob wir unsere eigene Familie unterstützen oder sich ein willkürlicher Betrag, den Google jemandem zuschreibt, in den Vordergrund schiebt, sind weder hilfreich noch einfühlsam.“
Unterstützer und Kritik
Trotz der negativen Reaktionen fanden sich viele Unterstützer, die Moores Entscheidung begrüßten und Mitgefühl zeigten. Ein Kommentator schrieb: „Diese Kommentare sind erschreckend. Danke, dass du uns gezeigt hast, wie wir helfen können!“ Dies verdeutlicht den Unterschied in der Reaktion auf die Kampagne, wobei einige Verständnis für Moores Lage zeigten, während andere sich über die Entscheidung äußerten, Spenden zu sammeln.
Moores Eigene Verluste durch die Brände
Moore selbst ist ebenfalls von den Waldbränden betroffen. Sie gab zu, dass ihr Zuhause in Altadena, das sie mit ihrem Ehemann Taylor Goldsmith teilt, ebenfalls schwer beschädigt wurde und nun als unbewohnbar gilt. Sie fügte hinzu: „Auch wir haben so viel durch den Brand verloren“, und wies auf die weitreichende Zerstörung hin, die auch ihre Familie getroffen hat.
Fazit: Ein Aufruf zu Mitgefühl
Trotz der Kritik bleibt Moores Appell an ihre Follower bestehen: In Zeiten wie diesen sollten Menschen Mitgefühl und Empathie zeigen. Die Unterstützung für sie und ihre Familie in dieser schwierigen Zeit bleibt stark, während die Diskussion über die GoFundMe-Kampagne weitergeht. Die Reaktionen auf ihre Entscheidung zeigen die unterschiedlichen Perspektiven der Öffentlichkeit und wie wichtig es ist, bei solchen Krisen als Gemeinschaft zusammenzuhalten.
