“Konklave” gewinnt vier BAFTAs – Edward Berger und Adrien Brody feiern Erfolg

Die britischen Filmpreise, auch BAFTAs genannt, wurden in der Nacht zu Sonntag verliehen. Zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung sind die BAFTAs oft ein wichtiger Fingerzeig für die Filmindustrie. Der große Gewinner des Abends war der Film „Konklave“, der insgesamt vier Auszeichnungen erhielt. Das Drama über eine Intrige bei der Papstwahl gewann in mehreren Kategorien und teilte sich den Titel „Bester Film“ mit dem Drama „Der Brutalist“. Regisseur Edward Berger durfte sich erneut über eine BAFTA freuen – diesmal für das beste adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt. Der aus Deutschland stammende Berger konnte nach seinem Erfolg mit „Im Westen nichts Neues“ im letzten Jahr erneut Hoffnungen auf einen Oscar schöpfen.

„Konklave“ glänzt mit vier BAFTAs

Der Film „Konklave“ gewann vier wichtige BAFTAs, darunter den begehrten Preis für den besten Film. Die Geschichte über die Intrigen bei der Papstwahl begeisterte sowohl Kritiker als auch Zuschauer. Neben dem besten Film erhielt der Streifen auch den Preis für das beste adaptierte Drehbuch und den besten Schnitt. Regisseur Edward Berger hat mit „Konklave“ ein weiteres Meisterwerk geschaffen, das sowohl inhaltlich als auch technisch überzeugt.

„Der Brutalist“ holt ebenfalls vier BAFTAs

Auch das Drama „Der Brutalist“ war ein großer Gewinner des Abends. Der Film konnte in vier Kategorien abräumen, darunter der Preis für die beste Regie. Hauptdarsteller Adrien Brody wurde für seine beeindruckende Leistung als bester Schauspieler ausgezeichnet. In seiner Rolle als Architekt überzeugte Brody die Jury mit einer emotionalen Darstellung, die den Erfolg des Films unterstrich.

Mikey Madison als beste Hauptdarstellerin

Mikey Madison erhielt den BAFTA als beste Hauptdarstellerin. Sie beeindruckte in ihrer Rolle als Stripperin in dem Film „Anora“. Ihre starke Darbietung sorgte dafür, dass sie die Auszeichnung verdiente. In ihrer Dankesrede widmete sie den Preis der Gemeinschaft der Sexarbeiterinnen. Sie betonte, dass diese Gemeinschaft Respekt und Menschenwürde verdient.

„Emilia Pérez“ und die Rassismus-Vorwürfe

Der Musical-Thriller „Emilia Pérez“ konnte sich nur mit zwei BAFTAs begnügen. Der Film von Jacques Audiard galt bis vor wenigen Wochen als Favorit. Doch die Rassismus-Vorwürfe gegen die Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón beeinträchtigten die Chancen des Films bei den BAFTAs. Diese Kontroversen könnten auch die Oscar-Aussichten des Films negativ beeinflussen.

Deutscher Gewinner bei den BAFTAs

Ein weiterer Höhepunkt der BAFTA-Verleihung war der Sieg von Gerd Nefzer. Er und sein Team wurden für die visuellen Spezialeffekte von „Dune: Part Two“ ausgezeichnet. Nefzer hatte diesen Preis bereits für den ersten Teil des Films gewonnen und konnte nun erneut triumphieren.

Glamouröse BAFTA-Verleihung in London

Die BAFTA-Verleihung ist nicht nur ein bedeutender Abend für die Filmindustrie, sondern auch ein glamouröses Event. Zahlreiche internationale Stars, darunter Timothée Chalamet, Demi Moore, Jeff Goldblum und Pamela Anderson, flanierten über den roten Teppich. Moderiert wurde die Gala von Schauspieler David Tennant in der Royal Festival Hall in London.

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