Denzel Washington reagiert auf Oscar-Snub: „In diesem Alter gibt es eine Realität“

Denzel Washington hat auf seine Nicht-Nominierung für den Oscar 2025 für seine Rolle in “Gladiator II” reagiert. Der 70-jährige Schauspieler verkörpert in dem von Ridley Scott inszenierten Film die Figur des Macrinus. Trotz positiver Kritiken und Nominierungen bei den Golden Globes und Critics Choice Awards blieb ihm eine Oscar-Nominierung verwehrt.

Gelassene Reaktion auf die Nicht-Nominierung

In einem Interview mit der New York Times äußerte sich Washington mit sarkastischem Unterton zu diesem Thema: “Oh, ich bin so verärgert.” Er betonte, dass er sich für die Nominierten freue und mit seinen aktuellen Projekten zufrieden sei. Am Morgen der Nominierungen arbeitete er an der Broadway-Produktion von “Othello” und zeigte sich unbeeindruckt von der Auszeichnungsthematik.

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Reflexion über Karriere und Alter

Washington, der bereits zwei Oscars gewonnen hat – 1990 als Bester Nebendarsteller für “Glory” und 2002 als Bester Hauptdarsteller für “Training Day” – reflektierte über seine langjährige Karriere. Er erklärte, dass er nach so vielen Jahren im Geschäft andere Prioritäten habe und sich auf das Sammeln von Weisheit und Verständnis konzentriere. Dies sei für ihn aufregender als der Erhalt weiterer Auszeichnungen.

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Kontroverse um entfernte Filmszene

Während der Promotion für “Gladiator II” sorgte Washington für Verwirrung, als er andeutete, dass eine Szene, in der er einen männlichen Schauspieler küsst, aus dem Film entfernt wurde. Später relativierte er seine Aussage und beschrieb den Kuss als “flüchtig”. Regisseur Ridley Scott dementierte jedoch, dass eine solche Szene überhaupt existierte.

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Zukunftspläne und Weisheit

Trotz der Nicht-Nominierung bleibt Washington optimistisch und konzentriert sich auf seine aktuellen und zukünftigen Projekte. Er betonte, dass er mit seiner Karriere zufrieden sei und sich darauf freue, weiterhin zu lernen und zu wachsen. Seine Gelassenheit gegenüber der Oscar-Thematik zeigt seine Reife und den Fokus auf das Wesentliche in seinem Schaffen.

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