A$AP Rocky fällt Rihanna in die Arme nach Freispruch im Prozess wegen schwerer Körperverletzung

Emotionale Szenen im Gerichtssaal

LOS ANGELES – A$AP Rocky fiel Rihanna in die Arme, als das Urteil in seinem Prozess wegen schwerer Körperverletzung mit einer halbautomatischen Schusswaffe verlesen wurde. Der Freispruch sorgte für einen emotionalen Ausbruch im Gerichtssaal, in dem Fans des Rappers und seiner Partnerin Rihanna versammelt waren.

Als die Geschworenen ihn für nicht schuldig befanden, sprang Rocky vom Verteidigungstisch direkt zu Rihanna, die zwischen seiner Mutter und seiner Schwester saß. Die beiden umarmten sich weinend, während der Saal in Jubel ausbrach. Ohne Zweifel war dies ein bewegender Moment.

Jury entscheidet nach kurzer Beratung

Der Prozess dauerte drei Wochen, doch die Jury brauchte nur drei Stunden, um zu entscheiden, dass Rocky, mit bürgerlichem Namen Rakim Mayers, unschuldig ist. Hätte er eine Verurteilung erhalten, hätte ihm eine Gefängnisstrafe von mehr als 20 Jahren gedroht.

Rocky dankte den Geschworenen und sagte: “Danke, dass ihr mein Leben gerettet habt.” Anschließend entließ der Richter ihn mit den Worten: “Mr. Mayers, Sie sind entlassen.”

Er lehnte einen Deal ab

Kurz vor Prozessbeginn hatte die Staatsanwaltschaft Rocky einen Deal angeboten: sechs Monate Gefängnis, Bewährung und weitere Auflagen, falls er sich schuldig bekennen würde. Dennoch entschied er sich, seine Unschuld zu verteidigen – und gewann.

Rihanna verfolgte den Prozess immer wieder, manchmal auch mit den beiden gemeinsamen Söhnen, RZA und Riot Rose. Nach dem Urteil kämpfte sich das Paar durch eine Masse von Fotografen und Fans in ein wartendes Auto.

“Diese ganze Erfahrung war verrückt die letzten vier Jahre”, sagte Rocky vor Reportern. “Ich bin einfach nur dankbar, hier als freier Mann zu stehen.” Diese Worte verdeutlichten seine Erleichterung.

Die Anklage gegen Rocky

Laut Staatsanwaltschaft hatte Rocky im November 2021 in Hollywood mit seinem früheren Freund A$AP Relli Streit. Die Anklage behauptete, dass Rocky nach einer Auseinandersetzung eine Waffe zog und zwei Schüsse abfeuerte, wobei einer Rellis Hand leicht streifte.

Rockys Anwalt Joe Tacopina argumentierte jedoch, dass Relli ein “wütender, pathologischer Lügner” sei. Darüber hinaus sagte die Verteidigung, Rocky habe nur eine Requisitenwaffe benutzt, die er von einem Musikvideodreh mitgenommen hatte. Diese soll er lediglich als Warnung in die Luft geschossen haben, um seinen Freund zu schützen.

Die Jury wurde angewiesen, Rocky freizusprechen, wenn sie glaubten, dass er oder seine Freunde in Gefahr waren und er verhältnismäßig gehandelt habe. Ob sie von der Requisitenwaffe überzeugt waren oder Selbstverteidigung geltend machten, bleibt unklar.

Zukunftspläne ohne Prozessdruck

Nun kann sich Rocky endlich wieder auf seine Karriere konzentrieren. Im März wird er beim Rolling Loud Festival auftreten. Zudem ist er einer der prominenten Gastgeber der Met Gala. Darüber hinaus spielt er in Spike Lees Film “Highest 2 Lowest” an der Seite von Denzel Washington.

Die Staatsanwaltschaft akzeptierte das Urteil, betonte jedoch: “Niemand steht über dem Gesetz, egal wie berühmt er ist.”

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