Der Schöpfer von „Fargo“ bringt eine neue, erschreckende Interpretation des klassischen Science-Fiction-Franchise mit ganz neuen Kreaturen auf den Bildschirm.
Von Josh Wigler
Ein neuer Schrecken im Alien-Universum
Wenn man im Weltraum ist und niemand deinen Schrei hört, dann liegt das vermutlich daran, dass das ikonische Xenomorph mit seiner ätzenden Säure als Blut inzwischen etwas vorhersehbar geworden ist. Genau deshalb hat Noah Hawley, der kreative Kopf hinter der neuen FX-Serie Alien: Earth, neue, furchteinflößende Monster mit ins Spiel gebracht.
Historisches Debüt: Das Alien-Franchise auf dem kleinen Bildschirm
Hawley, bekannt durch die erfolgreiche Serie Fargo, bringt mit Alien: Earth das legendäre Alien-Franchise zum ersten Mal ins Fernsehen. Damit folgt die Serie auf die Sigourney-Weaver-geführte Filmquadrilogie sowie diverse Spin-offs und Neustarts. Doch Alien: Earth ist nicht nur ein Novum in Sachen Medium, sondern erweitert auch das ikonische Universum um neue, von Hawley speziell entworfene außerirdische Kreaturen.
Neue Monster – mehr als nur eine Ergänzung
In den ersten beiden Episoden, die am 12. August Premiere hatten, präsentierte Alien: Earth eine ganze Reihe ungewöhnlicher Monster. Neben dem klassischen Xenomorph tauchen beispielsweise ein tentakelbewährtes, riesiges Auge und ein Nest voller außerirdischer Fliegen auf.
Erweiterte Rolle der künstlichen Lebensformen
Doch die Monster sind nur ein Teil des Ganzen. Hawley erweitert auch die Rolle künstlicher Lebensformen, die in den Filmen oft eine zentrale Rolle spielten. Diesmal sind es nicht nur Androiden, die ins Rampenlicht treten, sondern auch Cyborgs — Menschen mit technologischen Verbesserungen — und eine neue Art von Technologie, die „Synths“ genannt wird. Diese Synths sind künstliche Lebensformen, in denen das Bewusstsein von Menschen – und hier besonders von Kindern – gespeichert ist.
Warum neue Aliens?
Ein Alien-Fernsehformat, das sich allein auf die klassische Kreatur von H.R. Giger beschränkt, hätte für viele Fans wohl ausgereicht. Doch warum hat sich Noah Hawley für neue außerirdische Wesen und eine komplexere Welt entschieden? Die Antwort ist simpel: Hawley wollte, dass das Publikum die Serie mit denselben Gefühlen erlebt wie er selbst beim ersten Ansehen von Ridley Scotts Alien.
Hawleys Vision: Gefühle wieder erwecken
„Meine Aufgabe bei der Neuerfindung dieser klassischen Filme ist es herauszufinden, welche Gefühle die Originale in mir ausgelöst haben, und dann, wie ich Sie diese gleichen Gefühle fühlen lassen kann“, erklärt Hawley in einem Gespräch mit The Hollywood Reporter. Dabei verweist er nicht nur auf seine Arbeit bei Alien: Earth, sondern auch auf seine regelmäßigen Anleihen bei den Coen-Brüdern für die Fargo-Adaption.
Der evolutionäre Schrecken des Xenomorph
Hawley erklärt weiter, dass es nicht möglich sei, den Zuschauern den Lebenszyklus des Xenomorphs zum ersten Mal erleben zu lassen, da dieser inzwischen so bekannt sei. „Diese Evolution ist wirklich vier Monster in einem. Und es ist ein Parasit. Jeder Schritt auf seinem Weg ist schlimmer als der vorherige.“
Innovation durch neue Monster
Daher sei die Einführung neuer Monster nicht nur eine kreative Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit, um das Gefühl von Unbekanntem und Schrecken wiederzubeleben. Die neuen Kreaturen sollen den Zuschauer überraschen und verstören – „schlimmer, als man sich vorstellen kann“, so Hawley.
Die komplexe Welt der künstlichen Lebensformen
Die Erweiterung um Cyborgs und Synths stellt auch die Frage nach der menschlichen Identität und dem Bewusstsein neu. Besonders die Idee, dass Kinder-Bewusstseine in künstlichen Körpern weiterexistieren, eröffnet neue emotionale und ethische Dimensionen.
Ethische und philosophische Fragestellungen
Diese Elemente bieten den Machern viel Raum, um den klassischen Sci-Fi-Horror mit philosophischen und gesellschaftlichen Fragen zu verweben — etwas, das im Original zwar angedeutet wurde, hier aber eine viel größere Rolle spielt.
Die Hauptdarsteller: Timothy Olyphant und Alex Lawther
Die Hauptrollen in Alien: Earth übernehmen unter anderem Timothy Olyphant und Alex Lawther. Olyphant, bekannt aus Serien wie Justified, bringt eine charismatische Präsenz ins Universum, während Lawther, ein junger britischer Schauspieler, die düstere und verstörende Atmosphäre mit seiner Darstellung unterstützt.
Schauspielerische Chemie und Charakterentwicklung
Die Chemie zwischen den Schauspielern und die dichte Erzählweise sorgen dafür, dass sich die Zuschauer nicht nur auf die Monster, sondern auch auf die menschlichen Geschichten konzentrieren.
Fazit: Ein frischer Blick auf ein Kult-Franchise
Noah Hawleys Alien: Earth ist mehr als nur ein weiterer Ableger des legendären Franchise. Mit neuen Kreaturen, tiefgründigen Fragen zu künstlichem Leben und einer Atmosphäre, die den Horror der Originalfilme ehrt und gleichzeitig erweitert, verspricht die Serie, das Publikum auf eine beängstigende und faszinierende Reise mitzunehmen.
Ausblick auf die Zukunft der Serie
Wer ein Fan von Science-Fiction-Horror ist oder das Alien-Universum liebt, sollte diese Serie auf jeden Fall im Auge behalten. Die erste Staffel zeigt bereits, dass Noah Hawley mit Alien: Earth einen mutigen und frischen Schritt in eine weit entfernte, düstere Zukunft wagt.
Möchtest du, dass ich dir noch eine Zusammenfassung oder spezielle Abschnitte ausführlicher übersetze?
Noah Hawley über die neuen Monster in „Alien: Earth“: „Schlimmer, als man sich vorstellen kann“
Der Schöpfer von „Fargo“ bringt eine neue, erschreckende Interpretation des klassischen Science-Fiction-Franchise mit ganz neuen Kreaturen auf den Bildschirm.
Von Josh Wigler
Ein neuer Schrecken im Alien-Universum
Wenn man im Weltraum ist und niemand deinen Schrei hört, dann liegt das vermutlich daran, dass das ikonische Xenomorph mit seiner ätzenden Säure als Blut inzwischen etwas vorhersehbar geworden ist. Genau deshalb hat Noah Hawley, der kreative Kopf hinter der neuen FX-Serie Alien: Earth, neue, furchteinflößende Monster mit ins Spiel gebracht.
Historisches Debüt: Das Alien-Franchise auf dem kleinen Bildschirm
Hawley, bekannt durch die erfolgreiche Serie Fargo, bringt mit Alien: Earth das legendäre Alien-Franchise zum ersten Mal ins Fernsehen. Damit folgt die Serie auf die Sigourney-Weaver-geführte Filmquadrilogie sowie diverse Spin-offs und Neustarts. Doch Alien: Earth ist nicht nur ein Novum in Sachen Medium, sondern erweitert auch das ikonische Universum um neue, von Hawley speziell entworfene außerirdische Kreaturen.
Neue Monster – mehr als nur eine Ergänzung
In den ersten beiden Episoden, die am 12. August Premiere hatten, präsentierte Alien: Earth eine ganze Reihe ungewöhnlicher Monster. Neben dem klassischen Xenomorph tauchen beispielsweise ein tentakelbewährtes, riesiges Auge und ein Nest voller außerirdischer Fliegen auf.
Erweiterte Rolle der künstlichen Lebensformen
Doch die Monster sind nur ein Teil des Ganzen. Hawley erweitert auch die Rolle künstlicher Lebensformen, die in den Filmen oft eine zentrale Rolle spielten. Diesmal sind es nicht nur Androiden, die ins Rampenlicht treten, sondern auch Cyborgs — Menschen mit technologischen Verbesserungen — und eine neue Art von Technologie, die „Synths“ genannt wird. Diese Synths sind künstliche Lebensformen, in denen das Bewusstsein von Menschen – und hier besonders von Kindern – gespeichert ist.
Warum neue Aliens?
Ein Alien-Fernsehformat, das sich allein auf die klassische Kreatur von H.R. Giger beschränkt, hätte für viele Fans wohl ausgereicht. Doch warum hat sich Noah Hawley für neue außerirdische Wesen und eine komplexere Welt entschieden? Die Antwort ist simpel: Hawley wollte, dass das Publikum die Serie mit denselben Gefühlen erlebt wie er selbst beim ersten Ansehen von Ridley Scotts Alien.
Hawleys Vision: Gefühle wieder erwecken
„Meine Aufgabe bei der Neuerfindung dieser klassischen Filme ist es herauszufinden, welche Gefühle die Originale in mir ausgelöst haben, und dann, wie ich Sie diese gleichen Gefühle fühlen lassen kann“, erklärt Hawley in einem Gespräch mit The Hollywood Reporter. Dabei verweist er nicht nur auf seine Arbeit bei Alien: Earth, sondern auch auf seine regelmäßigen Anleihen bei den Coen-Brüdern für die Fargo-Adaption.
Der evolutionäre Schrecken des Xenomorph
Hawley erklärt weiter, dass es nicht möglich sei, den Zuschauern den Lebenszyklus des Xenomorphs zum ersten Mal erleben zu lassen, da dieser inzwischen so bekannt sei. „Diese Evolution ist wirklich vier Monster in einem. Und es ist ein Parasit. Jeder Schritt auf seinem Weg ist schlimmer als der vorherige.“
Innovation durch neue Monster
Daher sei die Einführung neuer Monster nicht nur eine kreative Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit, um das Gefühl von Unbekanntem und Schrecken wiederzubeleben. Die neuen Kreaturen sollen den Zuschauer überraschen und verstören – „schlimmer, als man sich vorstellen kann“, so Hawley.
Die komplexe Welt der künstlichen Lebensformen
Die Erweiterung um Cyborgs und Synths stellt auch die Frage nach der menschlichen Identität und dem Bewusstsein neu. Besonders die Idee, dass Kinder-Bewusstseine in künstlichen Körpern weiterexistieren, eröffnet neue emotionale und ethische Dimensionen.
Ethische und philosophische Fragestellungen
Diese Elemente bieten den Machern viel Raum, um den klassischen Sci-Fi-Horror mit philosophischen und gesellschaftlichen Fragen zu verweben — etwas, das im Original zwar angedeutet wurde, hier aber eine viel größere Rolle spielt.
Die Hauptdarsteller: Timothy Olyphant und Alex Lawther
Die Hauptrollen in Alien: Earth übernehmen unter anderem Timothy Olyphant und Alex Lawther. Olyphant, bekannt aus Serien wie Justified, bringt eine charismatische Präsenz ins Universum, während Lawther, ein junger britischer Schauspieler, die düstere und verstörende Atmosphäre mit seiner Darstellung unterstützt.
Schauspielerische Chemie und Charakterentwicklung
Die Chemie zwischen den Schauspielern und die dichte Erzählweise sorgen dafür, dass sich die Zuschauer nicht nur auf die Monster, sondern auch auf die menschlichen Geschichten konzentrieren.
Fazit: Ein frischer Blick auf ein Kult-Franchise
Noah Hawleys Alien: Earth ist mehr als nur ein weiterer Ableger des legendären Franchise. Mit neuen Kreaturen, tiefgründigen Fragen zu künstlichem Leben und einer Atmosphäre, die den Horror der Originalfilme ehrt und gleichzeitig erweitert, verspricht die Serie, das Publikum auf eine beängstigende und faszinierende Reise mitzunehmen.
Ausblick auf die Zukunft der Serie
Wer ein Fan von Science-Fiction-Horror ist oder das Alien-Universum liebt, sollte diese Serie auf jeden Fall im Auge behalten. Die erste Staffel zeigt bereits, dass Noah Hawley mit Alien: Earth einen mutigen und frischen Schritt in eine weit entfernte, düstere Zukunft wagt.
