Trumps Abschiebepläne: Droht Anna Sorokin nun die Ausweisung?


Der American Dream in Gefahr

Anna Sorokin, bekannt unter dem Namen Anna Delvey, wurde durch die Netflix-Serie „Inventing Anna“ weltweit berühmt. Die Geschichte der vermeintlichen deutschen Erbin, die sich in die Elite New Yorks einschlich und dabei Hunderttausende Dollar ergaunerte, faszinierte Millionen. Doch während sie in der Öffentlichkeit als raffinierte Hochstaplerin gefeiert wurde, kämpfte Sorokin im Hintergrund um ihr Aufenthaltsrecht in den USA.

Seit Jahren steht sie unter Beobachtung der US-Einwanderungsbehörden. Ihre Einreise erfolgte mit einem Touristenvisum, das längst abgelaufen ist. Nach ihrer Haft wegen Betrugsdelikten saß sie sogar in Abschiebehaft. Aktuell lebt sie unter Hausarrest in New York – mit einer elektronischen Fußfessel.


Trump kündigt massive Abschiebeaktionen an

Mit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nimmt die Debatte um illegale Einwanderung erneut Fahrt auf. Bereits im Wahlkampf versprach er eine rigorose Linie: „Wir werden die größte Abschiebeaktion in der Geschichte der Vereinigten Staaten durchführen“, so Trump. Jetzt will er seine Ankündigungen offenbar in die Tat umsetzen.

Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Migranten ohne Papiere, sondern auch auf Personen mit strafrechtlicher Vergangenheit – wie Anna Sorokin. Ihre Geschichte, so medienwirksam sie auch ist, könnte ihr in diesem Fall zum Verhängnis werden.


Was bedeutet das für Sorokin konkret?

Migrationsexperten sehen die Lage der 33-Jährigen kritisch. Ihre Vergangenheit – Betrug, Haftstrafen, abgelaufenes Visum – machen sie zu einem leichten Ziel für die Einwanderungsbehörden unter Trumps neuer Führung. Zwar hat sie rechtliche Schritte gegen ihre Abschiebung eingeleitet, doch das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Ob Sorokin dauerhaft in den USA bleiben darf, hängt nun von mehreren Faktoren ab:

  • dem Verlauf ihres laufenden Asylverfahrens,
  • der politischen Umsetzung von Trumps Abschiebeplänen
  • und möglichen Unterstützern in Kunst- und Medienszene.

Künstlerkarriere als Rettungsanker?

Trotz der drohenden Abschiebung gibt sich Anna Sorokin kämpferisch. In den letzten Jahren hat sie sich ein neues Image aufgebaut – nicht mehr als Betrügerin, sondern als Künstlerin. Unter Hausarrest begann sie zu zeichnen, malte ihre Erfahrungen im Gefängnis und in der New Yorker Gesellschaft.

Zuletzt war sie Teil der Ausstellung UPRISE 2025 – Die Kunst des Widerstands, bei der sie als eine der Hauptkünstlerinnen auftrat. Mit ihrer Kunst möchte sie nicht nur ihre Geschichte erzählen, sondern auch gegen das System rebellieren – ganz im Stil der Ausstellung.


Fazit: Zwischen Abschiebung und Selbstinszenierung

Anna Sorokin steht erneut an einem Wendepunkt. Während sie weiterhin an ihrem „American Dream“ festhält, könnte Donald Trumps neue Migrationspolitik ihr einen Strich durch die Rechnung machen. Ob sie in den USA bleiben darf oder schon bald nach Deutschland zurückkehrt, ist derzeit offen.

Klar ist: Die mediale Aufmerksamkeit bleibt ihr sicher – und sie wird auch weiterhin versuchen, aus jeder Lage das Beste zu machen.


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