Steven Spielbergs „Der weiße Hai“: Ein Horrorfilm, der Generationen prägt


Der Kultfilm und seine Wirkung

Am 20. Juni 1975 feierte Steven Spielbergs Film „Jaws“ („Der weiße Hai“) Premiere und veränderte nachhaltig die Wahrnehmung des Wassers für Millionen Menschen weltweit. Die ikonische Filmmusik von John Williams – nur zwei einfache Töne – löst bis heute Angst aus und sorgt dafür, dass viele das Meer, Seen oder Schwimmbäder mit gemischten Gefühlen betreten.

Angst vor dem Unbekannten – Kindheitserfahrungen

Mehrere SPIEGEL-Mitarbeiter berichten, wie der Film ihre Einstellung zum Wasser beeinflusst hat. Ein Autor erinnert sich daran, den Film als Kind gesehen zu haben und seitdem immer wieder beunruhigt in die Tiefen von Seen oder Schwimmbädern zu blicken, obwohl ihm bewusst ist, dass Haie dort praktisch nie vorkommen. Die Furcht begleitet ihn selbst nach dem Erwerb eines Tauchscheins und Tauchgängen in Mexiko.

Dunkles Wasser, große Furcht

Ein anderer erinnert sich an seinen ersten Kontakt mit dem Film auf dem Videorekorder eines Freundes mit zehn Jahren. Besonders die Szene, in der der Hai den Jäger Quint langsam zerfleischt, hat ihn tief geprägt. Seitdem vermeidet er Schwimmen ohne Bodensicht und fühlt sich in der Dunkelheit des Wassers ausgeliefert – selbst bei späteren Segeltouren.

Selbsttherapie per Nachspielen

Ein weiteres Interview schildert, wie zwei Brüder versuchten, ihre Angst zu überwinden, indem sie die Hai-Szenen immer wieder nachspielten. Trotz der Bemühungen, den Schrecken durch Vertrautheit zu verlieren, blieb die Furcht bestehen – ein Beleg für den bleibenden Einfluss des Films.

Vom Horror zur Faszination: Haie als faszinierende Wesen

Nicht alle haben nur Angst. Ein SPIEGEL-Autor beschreibt, wie „Der weiße Hai“ seine Liebe zu Haien entfachte. Seit seiner Kindheit beschäftigt er sich mit den Tieren, taucht regelmäßig mit ihnen und setzt sich für ihren Schutz ein. Für ihn sind Haie beeindruckende Lebewesen, die zu Unrecht als blutrünstige Monster gelten.

Die Macht der Musik – Spannung mit nur zwei Noten

Der unvergessliche Spannungsaufbau des Films liegt maßgeblich an John Williams’ Musik. Die bedrohlichen zwei Töne kündigen Gefahr an, lange bevor der Hai sichtbar wird, und erzeugen ein intensives Gefühl von Unbehagen, das den Zuschauer fesselt.

Begegnung unter Wasser – Haitauchen in Südafrika

Ein Taucher berichtet von einem Tauchgang in Südafrika, bei dem er ohne Käfig von Schwarzspitzen-Riffhaien umgeben war. Trotz der Nähe fühlte er sich sicher, da die Haie mehr an Futter als an Menschen interessiert waren. Dieses Erlebnis zeigt die Haie als neugierige und elegante Tiere, weit entfernt vom Bild des gefährlichen Monsters.

Lebenslange Folgen – Angst begleitet bis heute

Ein weiterer Betroffener erzählt, wie er im Meer nur bis zur Hüfte geht und in Seen immer den Boden sehen will. Die Angst vor dem Unsichtbaren und Unbekannten im Wasser prägt ihn bis heute, obwohl er mittlerweile zahlreiche Hai-Filme kennt und sich nicht mehr so stark fürchtet.


Fazit

Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ hat nicht nur das Kino geprägt, sondern auch das Verhältnis vieler Menschen zum Wasser. Von Angst und Misstrauen bis hin zu Bewunderung für Haie zeigt der Film eine breite Palette an Reaktionen, die bis heute nachwirken.


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