300 Kilo schwer: TikTok-Star isst sich zu Tode

Ein tragischer Fall aus der Social-Media-Welt

Ein TikTok-Star aus der Türkei wurde durch seinen extremen Esskonsum berühmt – und bezahlte dafür mit seinem Leben. Efecan Kultur, der für seine Mukbang-Videos Millionen Zuschauer begeisterte, starb mit nur 24 Jahren an den Folgen seiner krankhaften Esssucht.

Ruhm durch ungesunden Trend

Efecan Kultur hatte auf TikTok über 180.000 Follower und Millionen Likes für seine Clips gesammelt. In seinen Videos schaufelte er riesige Mengen Essen in sich hinein – ein Trend, der unter dem Begriff “Mukbang” bekannt ist. Ursprünglich aus Südkorea stammend, hat sich Mukbang weltweit verbreitet. Dabei filmen sich Influencer dabei, wie sie unnatürlich große Portionen verzehren. Doch was für viele nur Unterhaltung war, wurde für Efecan zur tödlichen Gefahr.

Alarmierende Gesundheitsprobleme

In den Monaten vor seinem Tod verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch. Er wog zuletzt über 300 Kilogramm, litt unter massiven Atemproblemen und konnte sich kaum noch bewegen. Türkische Medien berichteten, dass er bereits mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen musste. Kurz vor seinem Tod hatte Efecan in einem letzten Video verkündet, eine Diät starten zu wollen und auf Salz zu verzichten. Doch dazu kam es nicht mehr.

Mukbang-Trend: Gefahr für die Gesundheit

Mukbang ist besonders in asiatischen Ländern wie China, Japan und Südkorea populär. Influencer verdienen teils zehntausende Dollar damit, Unmengen an Essen vor der Kamera zu konsumieren. Experten warnen jedoch vor den gesundheitlichen Folgen, die von Verdauungsstörungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen reichen können.

“Fress-Fluencer” Nikocado Avocado als warnendes Beispiel

Nicht nur Efecan Kultur, sondern auch andere Mukbang-Stars hatten mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Der ukrainisch-amerikanische Influencer Nicholas Perry, bekannt als “Nikocado Avocado”, nahm durch seine Ess-Videos massiv an Gewicht zu und erlitt zahlreiche gesundheitliche Beschwerden, darunter Depressionen und Verdauungsprobleme. Er entschied sich schließlich für eine radikale Ernährungsumstellung und nahm über 100 Kilogramm ab. Doch der Preis war hoch: Er benötigte zwei Jahre und mehrere kosmetische Operationen, um die Folgen seines ungesunden Lebensstils zu bekämpfen.

Fazit: Wenn Likes wichtiger als die Gesundheit sind

Der Fall von Efecan Kultur zeigt, wie gefährlich fragwürdige Social-Media-Trends sein können. Was für Millionen Follower unterhaltsam war, endete für den jungen TikToker tragisch. Sein Tod ist eine Mahnung, verantwortungsbewusst mit der eigenen Gesundheit umzugehen und nicht für Klicks das eigene Leben zu riskieren.

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